Festgeld ist eine Anlageform, die zu den Termingeldern, auch Termineinlagen genannt, gehört. Für eine fest vereinbarte Laufzeit stellt der Kunde der Bank einen bestimmten Betrag zur Verfügung. Die Bank wiederum garantiert dem Kunden für diesen Betrag einen festgelegten Jahreszins.

Festgeldkonto – wie funktioniert das?
Für die Anlage ist ein Festgeldkonto erforderlich, das heute problemlos online eröffnet werden kann. In der Regel sind sowohl kurzfristige Anlagen von einem oder mehreren Monaten, aber auch mehrjährigen Festgeldlaufzeiten möglich. In der Praxis bieten die Geldinstitute zu ausgewählten Zeiträumen einen jeweils konkreten Zinssatz an, den man den Festgeldkonditionen entnehmen oder aber auch konkret in der Filiale erfragen kann. Viele Geldinstitute verlangen von ihren Kunden eine Mindesteinlage. Die Höhe des garantierten Zinssatzes kann dabei mit der Höhe der Einlage variieren. Die Zinsgutschrift beim Festgeldkonto erfolgt entweder zum Ende des Anlagezeitraums oder zum Ende des Jahres (bei mehrjährigen Anlagen). In der Regel steigt der genannte Zinssatz zunächst mit der Länge der Laufzeit an und fällt dann bei noch längeren Laufzeiten wieder ab. Dies ist darauf zurückzuführen, dass bei langen Laufzeiten eine Voraussage über die allgemeine Zinsentwicklung schwer ist.

Festgeldkonto – wann und für wen lohnt sich das?
Für den Kunden ist diese Form der Anlage komplette risikolos, denn er erhält sein ganzes Geld plus vereinbarter Zinsen zurück. Ob sich Festgeld lohnt, lässt sich pauschal nicht beantworten. In Zeiten in denen die Banken dringend Geld benötigen bieten sie oft hohe Zinsen auch für kurze Anlagezeiträume. So gab es Ende 2008 Angebote in Höhe bis zu fast 6 % Zinsen für eine Anlagedauer von ein oder zwei Jahren. Für sehr kurze Anlagezeiträume von nur wenigen Monaten ist gerade bei kleineren Anlagen ein Tagesgeldkonto oft lukrativer und flexibler. Sind Sie sicher, dass Sie für einen Zeitraum von zwei bis fünf Jahren einen bestimmten Geldbetrag nicht benötigen, lohnt sich auf jeden Fall ein Festgeldvergleich der Anbieter, der Unterschiede von mehreren Prozent sind keine Seltenheit.

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