Als Sie Ihr geplant haben, ein Haus zu bauen, sind Ihnen sicher auch Gedanken zum Thema Garten und Gartenbau gekommen, die Sie dann wahrscheinlich beiseite geschoben haben, weil anderes wichtiger war. Nun ist das Haus fertig und Ihre ursprünglichen Gedanken kommen zurück, Sie stellen fest, dass nun das Äußere Ihres Hauses genau so schön wie das Innere werden soll. Gartenbau ist eine spannende Sache und eine gute Planung vorausgesetzt, eine nicht all zu große Herausforderung, auf die Sie direkt Einfluss nehmen können, denn es handelt sich ja um Ihren Garten, der möglichst Jahre erhalten bleiben soll und Ihre Person widerspiegeln wird.

Gehen wir mal davon aus, dass Sie selbst Ihren Garten gestalten wollen, nach Ihren Wünschen und Ideen. Sie haben einen Plan, wissen genau, welche Pflanzen Sie wohin setzen wollen. Haben Sie nicht? Nun, dann sollten Sie sich Im Vorfeld beraten lassen, bei einem Fachmann, der sich mit dem Thema Gartenbau auskennt und wahrscheinlich sogar gelernt hat. Während einer solchen Beratung erfahren Sie alles über die Pflanzen, über Steine, über die Art und Weise, wie man einen Weg anlegt, welche Elemente in welchem Teil Ihres Gartens am besten zur Geltung kommen, wie Sie Ihren Garten und die darin wachsenden Pflanzen, am besten vor Wind und Wetter schützen können und noch Vieles mehr. Sie werden sich wundern, was Sie bei Ihrer Planung alles nicht bedacht haben!

Im allgemeinen sind Drehstrommotoren, Motoren die mit Dreiphasenwechselstrom betrieben werden. Dreiphasenwechselstrom bezeichnet man auch als Drehstrom, daher auch der Name Drehstrommotoren. Dreiphasenwechselstrom oder auch Drehstrom finden Sie so gut wie in jedem Haushalt, z.B. beim Herdanschluss. Im Gegensatz zur normalen Netzspannung (Steckdose) haben Sie anstatt drei Leitungen ( Phase, Neutralleiter und Schutzleiter), fünf Leitungen (L1,L2,L3,Neutral.-und Schutzleiter). Vom Grundprinzip funktionieren Drehstrommotoren folgendermaßen: Drehstrommotoren haben drei Elektromagnetspulen die jeweils mit einer Leiterspannung (L1,L2 und L3) versorgt werden. Dadurch wird in jeder einzelnen Spule ein Magnetfeld erzeugt. Die in einem Drehstrommotor kreisförmig zueinander geordneten Spulen summieren sich zu einem großen Magnetfeld. Aufgrund der Frequenz der einzelnen Leiterspannungen, wechselt das Magnetfeld jedoch ständig ihre Richtung. Bei einer Frequenz von 50 Hz (Herz), wechselt dass Magnetfeld 50 mal in der Sekunde seine Richtung. Wenn Sie also an der Mittelachse des Magnetfeldes einen magnetischen Gegenstand beweglich lagern, beispielsweise einen Eisenstab, so beginnt sich dieser zu drehen.

Dadurch wandelt man Drehstrom in mechanische Energie um. Allgemein unterscheidet man noch zwischen einem Drehstrom-Synchronmotor und einem Drehstrom-Asynchronmotor. Um den Motor effizienter zu gestalten, wird der Rotor (Eisenstab) mit eigenen Spulen ausgestattet, die mit Gleichstrom über Schleifringe von außen gespeist werden. Das dabei entstehende Magnetfeld wirkt mit den drei Magnetfeldern der festen Spulen zusammen. Da der Rotor somit immer Synchron mit dem Drehfeld der äußeren, festen Spulen läuft, nennt man diesen Motorentyp Drehstrom-Synchronmotor. Bei einem Asynchronmotor, oder auch Kurzschlussläufer, sind die Spulen im Rotor kurzgeschlossene Leiterschleifen. Das dabei entstehende Magnetfeld ist dem Magnetfeld der äußeren Spulen (Stator) entgegengerichtet. Der Rotor muss deshalb etwas langsamer rotieren als das Drehfeld des Stators, damit sich das Rotor-Magnetfeld ständig ändert. Das heißt, dreht sich der Rotor gleich mit dem Drehfeld des Stators, wäre dass dabei entstehende Drehmoment gleich Null. Also nur durch die asynchrone Bewegung erhalten wir bei diesem Drehstrommotor das gewünschte Drehmoment.


© Siegfried Bellach / pixelio.de

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