Der barrierefreie Urlaub fängt meist schon im Flieger an. Viele Rollstuhlfahrer möchten in den Urlaub fliegen, dafür gibt es genügend Fluggesellschaften, deren Flug barrierefrei verlaufen wird. Der Urlauber kann mit Rollstuhl den Flug genießen, ohne sich darüber ärgern zu müssen, dass er alles nur schwer erreichen kann. Barrierefrei hat sich mittlerweile in jedem Flugzeug durchsetzen können, was den Rollstuhlfahrer sehr freuen wird. Aber auch die Bahn hat sich angepasst und macht die Fahrt in den Urlaub für den Rollstuhl barrierefrei.
Weiter geht der barrierefreie Urlaub natürlich auch im Ferienort und der Unterkunft. Die Unterkünfte die für den Rollstuhl Urlaub umgebaut wurden, sind nicht teurer, als jede andere Unterbringung auch. Der Rollstuhlnutzer muss sich aber nicht mit Treppen rumärgern, hohen Waschbecken und anderen Möbeln, die ihn behindern. Alles ist so eingerichtet, dass der Rollstuhl Urlaub absolut perfekt werden kann. Für den gesamten Urlaubsort kann natürlich niemand die Garantie übernehmen, dafür muss sich der Urlauber ein wenig über die Umgebung erkundigen, damit er weiß, ob er sich dort wohlfühlen kann und es wenig Barrieren gibt. Bucht man einen Urlaub von einem Parkunternehmen, ist dies etwas anderes. Wenn der Anbieter von barrierefreien Urlaub erzählt, wird sich dies auf den ganzen Park ausweiten. Sprich, der Rollstuhlnutzer wird den Park mit allen Vorzügen genießen dürfen, ohne auf Probleme zu stoßen.
Was versteht man unter „Betreutes Reisen“? Bei älteren, gebrechlichen oder bei kranken Menschen besteht bei Reisen ein hoher Bedarf an Sicherheit und besonderer Betreuung. Dafür gibt es verschiedenen Anbieter, wie zum Beispiel das Rote Kreuz, die sich um alle organisatorischen Dinge kümmern. Betreutes Reisen gibt besonders Menschen mit Gebrechen oder Gehbehinderungen die Sicherheit und die Gewissheit, in keiner Situation alleine zu sein und dass für den Notfall immer ein professionelles Team zur Seite steht. Vor dem Antreten der Reise wird jedes Mitglied zu Hause von einem Mitarbeiter besucht um alle Fragen und organisatorische Betreuungsdetails zu klären und somit die Pflege während der Reise optimal zu gestalten. Natürlich ist es möglich, dass man direkt von zu Hause abgeholt wird – somit wird der Weg zum Abfahrtsort erspart. Für das Gepäck wird ebenfalls gesorgt. Ein erfahrendes Pflegepersonal und Altenfachbetreuung ist ständig vor Ort und begleitet die Gäste während der gesamten Reise.
Sollten unterwegs gesundheitliche Probleme auftreten, ist man in den besten Händen. Es ist jederzeit möglich, jemanden um Hilfe zu bitten, wenn es um Waschen, Ankleiden oder Essen geht. Zusätzlich kann eine Reiseversicherung abgeschlossen werden. Die Reisebusse sind speziell für körperlich beeinträchtigten Menschen ausgestattet und gewährleisten den mühelosen Zu¬stieg in den Bus. Der hydraulische Behindertenlift des Busses hebt die Rollstühle in den Bus. Der Rollstuhlfahrer kann bequem in seinem Rollstuhl sitzen bleiben, der dann im Fußboden des Bus¬ses fest ver¬ankert wird – dafür gibt es mehrere Plätze. Natürlich ist ein Umsteigen auf die Sitze auch möglich. Der Bus wird maßgeschneidert für jede Reisegruppe individuell umgebaut um den Gegebenheiten zu entsprechen.
Warum Urlaub auf Rügen machen? Auf Rügen gibt es natürlich zahlreiche schöne Ausflugsziele, die man nicht verpassen sollte! Zum Highlight zählt alles andere übertreffend der wundervolle Ostseestrand. Gerade für Familien mit kleinen Kindern ist so ein Urlaub auf Rügen sehr zu empfehlen, weil so auch die Kleinen auf Ihre Kosten kommen. Während die Kinder am Strand spielen können und Sandburgen bauen erholen sich die Eltern und relaxen in der Sonne in den für Rügen typischen Sandkörben. Die Strände der Ostsee sind bekannt für Ihre Sauberkeit. Ein weiteres, interessantes Ausflugsziel ist die Seebrücke von Sellin, welche das Wahrzeichen des Ortes Sellin darstellt. Der Palmengarten sowie der Kaiserpavillon mit dem Balticsaal überzeugen jeden Besucher und sind der gastronomische Höhepunkt. Die Dampflok - „Rasende Roland“ düst durch Sellin, Göhren und Putbus und ist für jeden ein Erlebnis. Steingräber wie die berühmten Hünengräber- sind heute noch wichtige Denkmäler damaliger Zeiten, welche man im Heimatmuseum bewundern kann.
Eine wunderschöne Aussichtsplattform bietet das Jagdschlosses Granitz. Einen besseren Ausblick über Rügen bekommt man sonst nirgends. Bei einem Urlaub auf Rügen empfiehlt es sich, eine Ferienwohnung – eine sogenannte FeWo zu mieten. Gerade wenn man mit mehreren Personen bzw. Familie unterwegs ist, bieten solche Unterkünfte große Vorteile. Einerseits der günstige Preis, andererseits die geräumigen Wohnlichkeiten überzeugen den Urlauber. In einer FeWo Rügen hat man Küche, Aufenthaltsraum und separate Schlafzimmer mit extra Bädern. Meistens ist auch noch eine Terrasse dabei, um die Seele baumeln zu lassen. Da Ferienwohnungen oft lange vorher ausgebucht sind, weil die Stammgäste diese sehr schätzen, sollte man sich früh genug erkundigen. In einer FeWo ist man Selbstversorger, was die „Abenteuerlust“ bei nächtlichem Grillen direkt vor der Haustüre steigert. Somit wird ein Urlaub auf Rügen für alle ein unvergessliches Erlebnis.
Die während der letzten Eiszeit entstandene Ostsee, auch bekannt unter dem Namen “das Baltische Meer”, ist ein beliebtes Ausflugs- und Urlaubsziel der Deutschen, dabei grenzt nur ein relativ kleiner Teil der ca. 413.000 Quadratkilometer großen Wasserfläche an Deutschland an. Die Ostsee trennt Skandinavien von Europa und stellt das größte Brackwassermeer des Planten dar. Brackwasser bedeutet, dass das Meer einen ungewöhnlich niedrigen und stets wechselnden Salzgehalt besitzt, sodass dort nur besondere Tier- und Pflanzenarten überleben können. Das baltische Meer verfügt auch über zahlreiche Inseln und Halbinseln, wie Usedom, Rügen mit der Hiddensee oder Fehmarn. Möchten Sie Urlaub an der Ostsee machen und hierbei in Deutschland bleiben, stehen Ihnen die Mecklenburger Bucht inklusive der Lübecker Bucht zur Verfügung. Diese bieten Ihnen neben den gemütlichen Hotels, Einkaufspromenaden und der unmittelbaren Nähe zum Meer viele schöne und interessante Ausflugsziele.
Einen Besuch wert sind hierbei besonders die Hansestätte Wismar, Rostock und natürlich Lübeck, die im folgenen kurz beschrieben werden und mit ihren historischen Altstädten alle drei zum UNESCO-Welterbe gehören. Wismar besticht unter anderem durch die Wismarer Wasserkunst und den Fürstenhof aus der Renaissance, das klassizistische Rathaus und seine Museen (Schabbelhaus, technisches Landesmuseum).
Rostock hat in dieser Richtung ebenfalls viel zu bieten (Backsteingotik der Hanse, alte Universität, Literaturhaus…), ist durch seine Lage jedoch auch wirtschaftlich von großer Bedeutung. Lübeck macht da mit dem Holstentor, der Jakobikirche, den Patrizierhäusern und all seinen anderen Sehenswürdigkeiten den perfekten Abschluss.
Eine Dachbegrünung bietet neben einem schönen Aussehen und seiner Funktion als Biotop noch andere Vorteile. Die Lebensdauer der Dachbedeckung wird verlängert und Temperaturschwankungen werden durch die isolierende Wirkung ausgeglichen. In der Begrünung wird zwischen einem extensiven Aufbau, der aus einem Dünnschichtaufbau mit trockenheitsverträglicher Vegetation besteht, und einem intensiven Bodenaufbau, bei dem bis zur Baumbepflanzung alles möglich ist, unterschieden. Für den Aufbau einer Dachbegrünung hat der Neigungswinkel des Daches eine ausschlaggebende Wirkung. Bei einer Neigung bis zu 15 Prozent braucht keine Sicherung des Substrates erfolgen. Auch eine Dränschicht ist nicht notwendig, da keine Staunässe entsteht.
Zum Schutz der Dachbauteile wird zuerst eine wasserableitende Schicht, die wurzelfest ist, eingebracht. Die Bahnen der bitumenverträgliche Kunststofffolie werden überlappend auf das Dach gelegt, um einen vollflächigen Schutz zu erreichen. Das anschließend aufgebrachte Substrat dient als Wurzelschicht, die auch Nährstoff- und Wasserspeicher für die Pflanzen ist. Ebenso dient es für die Ableitung überschüssigen Wassers. Dafür wird der Mutterboden mit Leichtzuschlägen wie Blähton versetzt. Die Höhe der Substratschicht ist abhängig von der Dachneigung und der vorgesehenen Vegetation. Die Dicke der Substratschicht wird bei geneigten Dächern nach unten auslaufend angelegt. Da die Pflanzen bei einer Dachbegrünung Windbelastungen und eventuellen Trockenperioden ausgesetzt sind, sollte eine möglichst dichte Begrünung erfolgen. Hier eigenen sich besonders Wildgräser, aber auch Moose sind als Begrünung denkbar. Vor allem dann, wenn aus Belastungsgründen nur eine geringe Substratdicke gewählt werden kann. Die Dachbegrünung kann aus öffentlichen Mitteln gefördert werden.