Heutzutage kann man sich gegen so ziemlich alles versichern lassen. So auch gegen das Kostenrisiko bei einem Rechtsstreit. Hierzu ist die Rechtschutzversicherung da. Im Falle eines Rechtsstreites trägt diese Versicherung die durch den Prozess entstandenen Kosten. Der Vorteil einer solchen Versicherung liegt auf der Hand. Die Kosten hindern viele Menschen davor in bestimmten Situationen einen Rechtsweg zu gehen. Mit einer Rechtsschutzversicherung fällt diese Hemmschwelle weg. Versichert werden durch eine Rechtsschutzversicherung Kosten, die aus den gesetzlichen Anwaltsgebühren entstehen, Honorare etwaiger Sachverständiger, die Gerichtskosten und die Kosten des Gegners, für den Fall, dass die eigene Partei für diese einstehen muss. Nahezu bei allen Versicherungsanbietern gilt dieser Schutz nicht nur in Deutschland, sondern Europaweit. Teilweise gewährt der Versicherungsanbieter den Rechtsschutz im Urlaub auch Weltweit. Dies jedoch nur bis zu einer gewissen Summe und nur in einem gewissen Zeitraum.
Bei Rechtsschutzversicherungen gibt es sehr viele extra Klauseln und bei einem „Standard“ Versicherungsvertrag sollte man darauf achten, dass alle benötigten Punkte auch tatsächlich abgesichert sind. Man sollte eventuell sogar überlegen, beim Abschluss einer Rechtsschutzversicherung den Rat eines Anwaltes einzuholen. Zumal es für jede Lebenssituation eigene Rechtsschutzversicherungen gibt, wie z.B. der Arbeits-Rechtsschutz, der Schadensersatz-Rechtsschutz, der Rechtsschutz im Vertragsrecht, u.s.w.. Zu beachten ist, dass alle Leistungsarten bei einer Rechtsschutzversicherung erst nach Ablauf einer Wartezeit von drei Monaten in Anspruch genommen werden dürfen.
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